Karl-May-Spiele

Die Abenteuerromane von Karl May, von denen Winnetou als Protagonist wohl der bekannteste sein dürfte, wurden oft verfilmt. Auch kommen die zahlreichen Romane aus der Feder des Literaten auch heute noch immer wieder als Theaterstück auf die Bühne. Die berühmtesten Aufführungen sind hier besonders die sogenannten Karl-May-Festspiele, die seit 1952 in Bad Segeberg ein riesiges Publikum begeistern. Das Kalkbergstadion war zu diesem Zeitpunkt nur ab und an genutzt worden, sodass die Stadt beschloss, dort die auch Festspiele auszutragen. Viele Einheimische waren seinerzeit begeistert von der Idee, engagierten sich dafür, nahmen als Komparsen teil und beteiligten sich an der Herstellung der Kostüme. Die Pferde, die für die Freilicht-Spiele benötigt wurden, waren meist Ackergäule, die von den umliegenden Höfen ausgeliehen waren.

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Die Eutiner Festspiele

Eines der traditionsreichsten deutschen Opern-Festivals ist seit 1951 das Eutiner Festspiel. Es findet alljährlich im Juli und August statt und wird auf einer Freilichtbühne am Großen Eutiner See dargeboten. Die ostholsteinische Kreisstadt Eutin unterhält hier einen herzoglichen Schlossgarten, der sich für derartige Aufführungen wunderbar eignet.

Der Komponist Karl Maria von Weber wurde im Jahre 1786 in Eutin geboren und gilt als Urheber der bekannten Oper „Der Freischütz“. An dessen 125. Todestag sollte dieser mit zwei Aufführungen geehrt werden. Die Schauspiele waren beim Publikum über alle Maßen beliebt, sodass dies die Geburtsstunde der Eutiner Sommerspiele war. Im Jahr 2000 feierte die Oper ihre 50. Spielzeit und wurden aus diesem Anlass in Eutiner Festspiele umbenannt. Die Tribüne selbst liegt auf dem sogenannten grünen Hügel und bietet fast 1.900 Plätze. Mehr als 40.000 Zuschauer besuchen jährlich diese Aufführungen. Das Besondere an der Freilichtbühne ist es das Opern, Operetten oder Galaabende ohne akustische Verstärkung aufgeführt werden können. Allein „Der Freischütz“ wurde hier in 40 Spielzeiten aufgeführt. Außerdem noch über 40 verschiedene Werke, die vom Barock bis ins 20. Jahrhundert reichen. Hausorchester der Festspiele ist das Hamburger Sinfonieorchester. Außerdem traten schon so bekannte Künstler wie Hermann Prey und René Kollo auf.

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Oldenburger Wald

Oldenburg bietet zahlreiche Möglichkeiten sich zu erholen und im Grünen unterwegs zu sein. Es gibt sowohl die zahlreich vertretenen Schlossgärten als auch den botanischen Garten, das Eversten Holz und vieles Weitere. Allein im Stadtgebiet findet man drei Naturschutzgebiete: die sogenannten Bornhorster Huntewiesen, das Everstenmoor und das Bahndammgelände Krusenbusch.

Die Wallanlagen sind zu einem großen Teil erhalten und bilden einen grünen Gürtel um die Stadt. Mehrere kleine Parks und auch die städtischen Friedhöfe sind vorbildliche Anlagen. Der Wald, der sich um Oldenburg befindet, ist ein großflächiger Lebensraum für artenreiche Tier-und Pflanzenwelten. Er ist für das Trinkwasser von großer Bedeutung und verhindert Bodenerosionen. Ausgeglichenes Klima und der Sicht-und Lärmschutz sind ebenfalls ein Verdienst des Lebensraumes Wald. Zudem hat er hohen Freizeit-und Erholungswert, ganz abgesehen von den Verdienstmöglichkeiten durch das Holz.

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Schleswiger Dom

Eines der bedeutendsten Baudenkmäler Schleswig-Holsteins ist der Sankt Petri Dom in Schleswig. Der Dom ist die Predigtkirche des hiesigen Bischofs. Der erste Dom, der in Schleswig gestanden haben soll, wurde bei der Gründung des Bistums Schleswig 947 erbaut. Von ihm sind weder Lage noch Größe bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung des heutigen Doms datiert aus dem Jahr 1134. Damals hatten Mitglieder einer Schleswiger Kaufmannsgilde der Sage nach in diesem Dom den dänischen König erschlagen. Zur dieser Zeit handelte es sich um eine dreischiffige, romanische Basilika, wobei das noch heute erhaltene romanische Querschiff um 1200 erbaut wurde. Baumaterial waren Granit, Backstein und Tuffstein.

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Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein

Im nördlichsten deutschen Bundesland findet sich eine große Zahl von Schlössern und Herrenhäusern, die von Touristen größtenteils auch ganzjährig besichtigt werden können. Als Erstes wäre hier beispielsweise Gut Altenhof zu nennen. Dieses liegt vor den Toren Eckernfördes. Das Herrenhaus wurde 1728 erbaut, wobei der heutige neo-barocke Stil aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts datiert. Ein Teil des Anwesens ist der Öffentlichkeit zugänglich und erfreut sich jährlich über viele Tausend Besucher. Das Gut ist seit über 300 Jahren im Familienbesitz. Aus dem sogenannten Kuhhaus des Gutes wurde ein Konzertsaal eingerichtet, hier finden regelmäßig hervorragende klassische Konzerte statt. Der Landschaftspark mit dem alten Baumbestand beherbergt heute einen Golfplatz und seit 2007 kann man hier auch den Aktivurlaub begehen.

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Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist reich an Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise gibt es hier den legendären Sandstrand von Amrum mit dem Namen „Wandersandbank Kniepsand“ zu besichtigen. Dieser ist 5 Kilometer lang und 1 Kilometer breit und wandert nordwärts um Amrum herum. Einen ungewöhnlichen Blick in die Vergangenheit findet man im „Öömrang Hüs“. Das reetgedeckte Haus steht im Bezirk Nebel und stammt aus dem Jahr 1751. Heute ist es ein Museum mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche und wechselnden Ausstellungen im Dachgeschoss. Im Haus selbst gibt es eine Kapitänsstube, in der Brautpaare auch heiraten können.

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UNESCO Weltkulturerbe Wikingerstätten

Die Wikingerstätten in Island, Dänemark, Schweden und Deutschland bilden gewissermaßen eine Einheit. In Schleswig-Holstein betrifft dies die Siedlung Haithabu und die Wallanlagen des Danewerks bei Schleswig. Diese Anlagen markieren die Südgrenze der Wikingerwelt. In den Jahren von 800 bis 1200 nach Christus prägten die Wikinger den skandinavischen und nordatlantischen Raum. Dadurch gibt es auch heute noch zahlreiche archäologische Denkmäler, wie Runensteine und Grabhügel. Die zuvor genannten Länder haben explizit beim gesamten Vorhaben die Wikingerstätten als gemeinsames UNESCO Weltkulturerbe anerkennen zu lassen zusammen gearbeitet.

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UNESCO Weltkulturerbe – Hansestadt Lübeck

Die Hansestadt Lübeck ist eine kreisfreie Stadt, die sich am Rande von Schleswig-Holstein befindet. Sie liegt an der Ostsee und ist Teil der sogenannten Lübecker Bucht. Lübeck ist die flächenmäßig größte Stadt des Bundeslandes und sie bietet Einheimischen wie auch Touristen eine sehenswerte, mittelalterliche Altstadt, die 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Erstmals wurde damit in Nordeuropa eine gesamte Altstadt als Flächendenkmal anerkannt. Ausschlaggebend hierfür war, dass der exemplarische Charakter dieser Stadt für die mittelalterliche Art der Stadtentwicklung im Ostseeraum als herausragend bezeichnet werden musste. Kerngerüst der Altstadtarchitektur sind die Strukturen in Art der Hochgotik. Die Aufreihung von Giebelhäusern gleicher Bauart ist hierfür ein maßgebliches Indiz. Noch heute erkennt man die Kontor- und Wohnhäuser der wohlhabenden Kaufleute, im Gegensatz zu denen des Kleingewerbes und der Handwerker.

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Veranstaltungen in Schleswig-Holstein

Zu den Veranstaltungen in Schleswig-Holstein gehört vor allem die Theaterwelt. Es gibt im Land drei große Mehrspartentheater, in Lübeck und Kiel sowie im Landestheater in Schleswig. Dazu kommen einige freie und private Theater, die das Bühnenleben bereichern. Das Schleswig-Holsteinische Landestheater und Sinfonieorchester GmbH sitzt in Rendsburg, Schleswig und Flensburg. Außerdem ziehen die Mitwirkenden für ihre Vorstellungen auch an die Westküste und in den mittleren Teil des Landes.

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Kulturpolitik und Kulturförderung in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat, wie alle anderen Bundesländer auch, in seinem Ministerium einen Bildungs- und Kultusminister. Dieses trägt die fachpolitische Verantwortung für den Kulturbereich. Die vielfältige und attraktive Kultur des Landes reicht von Bibliotheken über Theater bis hin zu Museen und Ausstellungen. Innerhalb des Bundeslandes finden viele kulturelle Großveranstaltungen statt. Die Kulturpolitik Schleswig-Holsteins ist darauf ausgerichtet, vielen Menschen den Zugang zur Kultur zu eröffnen. Das Engagement des Landes zeigt sich in der Kulturförderung, den unterstützten Kulturinstituten und Projektförderungen. Auch gibt es die Stelle eines Beauftragten für Minderheiten und Kultur, der den Minister in Fragen der Kulturpolitik berät.

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